Ballistol Klever

Ballistol Klever - die Erfindung des Ballistols

1874 gründete Friedrich Wilhelm Klever, ein Rechtsanwalt mit wirtschaftlichen Interessen, in Köln die Chemische Fabrik F.W. Klever. Er begann mit der Produktion von Ölen und Fetten auf Kohlebasis, kaufte ein Bergwerk, um von Rohstofflieferungen unabhängig zu sein. Um die Jahrhundertwende suchte das kaiserliche Heer ein Allroundöl, das nicht nur die Metallteile der Waffen, sondern auch die Holzschäfte und das Lederzeug pflegen und konservieren sollte. Gleichzeitig musste es dem Soldaten als Wundöl für kleinere Verletzungen, Risse und Abschürfungen dienen.

Dem Sohn des Firmengründers, Dr. Helmut Klever, damals Dozent für Chemie an der Technischen Hochschule in Karlsruhe, gelang 1904 die Formulierung eines Spezialöls, das er nach den Worten Ballistik und dem lateinischen oleums für Öl „BALLISTOL" benannte. Bald wurde es als „Wunderöl" mit überraschenden Eigenschaften bekannt und fand auch im Deutschen Heer von 1905 bis 1945 Verwendung.

Geschwächt von zwei Weltkriegen, die nur das Zweigwerk in Leverkusen überstand, war beinahe der Untergang der traditionellen Marke BALLISTOL besiegelt. Beherzt übernahm der Jungchemiker Dr. Heinrich Zettler 1971 die Leitung des Unternehmens, der das Potential der Marke BALLISTOL erkannt hatte. Nach und nach baute er das Unternehmen wieder zu einem wirtschaftlich gesunden und weltweit operierenden Markenhersteller aus. Nach der Übernahme der Geschäftsführung konnte Dr. Heinrich Zettler mit seiner Frau Herta 1989 die Firma übernehmen und in den Besitz der Familie Zettler überführen. Der Name BALLISTOL überdauerte alle Wirren der Geschichte unseres Jahrhunderts und wurde für Jäger, Schützen, Angler und viele andere zu einem festen Begriff, zu einem Synonym für Qualität und Vielseitigkeit. Seitdem wurde das Unternehmen ständig ausgebaut, die Produktion erweitert und das Produktsortiment auf über 50 Produkte ausgeweitet.

Dr. Heinrich Zettler ist 2006 als Geschäftsführer zurückgetreten und hat das Unternehmen in die Hände seiner Söhne Dr. Christian und Andreas Zettler gelegt. Traditionelle Werte, Bodenständigkeit und Qualität stehen weiterhin an erster Linie und sichern am Produktionsstandort Deutschland wertvolle Arbeitsplätze.

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